Unterstütze Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg in die Zukunft
Das Mentorenprogramm unterstützt junge Menschen auf dem Weg in die Berufsfindung. Ehrenamtliche begleiten als Mentoren und Mentorinnen jedes Jahr zwischen Herbst und Frühjahr Schüler und Schülerinnen der 9. Klassen auf dem Weg zu ihrem Pflichtpraktikum.
Derzeit nehmen die Geschwister-Scholl-Realschule Kinderhaus, die Realschule im Kreuzviertel, die Mathilde-Anneke-Gesamtschule Mauritz und die Erna-de-Vries-Realschule Berg Fidel) an dem Programm teil.
Jede Begleitung ist anders, denn jeder junge Mensch bringt eigene Interessen, Stärken und Wünsche mit. Die Unterstützung richtet sich deshalb ganz nach den individuellen Bedürfnissen des Mentees. Und wenn beide Seiten möchten, endet sie nicht mit dem Praktikum: Auch danach bleibt der Mentor oder die Mentorin als Ansprechperson für alle Fragen rund um die Berufswahl an der Seite des Jugendlichen.
Mentor oder Mentorin werden
Als Mentor oder Mentorin begleitest Du Schülerinnen und Schüler in der 9. Klasse während ihrer Berufsorientierung. Mit deiner Studien-, Berufs- und Lebenserfahrung motivierst und unterstützt du deinen Mentee bei der praktischen Vorbereitung auf das Praktikum und förderst die sozialen Kompetenzen. Durch Hilfe zur Selbsthilfe trägst Du so zur persönlichen und beruflichen Entwicklung deines Mentees bei.
Der zeitliche Aufwand beträgt etwa eine Stunde pro Woche und kann flexibel angepasst werden. Dein Engagement ist auf ein Schuljahr ausgelegt, kann aber auf Wunsch auch länger fortgesetzt werden.
Mentoring ist keine Einbahnstraße. Du lernst neue Menschen kennen, gewinnst spannende Einblicke in die Lebenswelt junger Menschen und sammelst auch selbst wertvolle Erfahrungen. Bei regelmäßigen Treffen kannst Du Dich mit anderen Mentorinnen und Mentoren austauschen. Außerdem bietet die Stiftung Coachings an, in denen Du Fragen klären und Unterstützung für Deine Aufgabe bekommen kannst.
Du hast Interesse? Dann melde Dich über das untenstehende Kontaktformular an und wir verabreden uns mit Dir zu einem Info-Gespräch.
So funktioniert das Mentorenprogramm
Der Startschuss fällt zu Beginn des Schuljahres. Unsere Projektleiter stellen das Mentorenprogramm zunächst bei einem Elternabend und anschließend in den teilnehmenden 9. Klassen vor. So erfahren Eltern und Jugendliche, wie das Programm funktioniert und welche Unterstützung es bietet.
Wer mitmachen möchte, meldet sich über die Klassenlehrkraft oder die Berufskoordination an. Die Teilnahme ist freiwillig. Wichtig ist uns allerdings, dass die Schülerinnen und Schüler bereit sind, sich aktiv auf die Begleitung einzulassen und gemeinsam mit ihrem Mentor oder ihrer Mentorin an ihren beruflichen Zielen zu arbeiten.
Wer passt zu wem?
Damit Mentor und Mentee gut zusammenfinden, gibt es ein persönliches Kennenlernen: das sogenannte Matching. Bei dieser Art Speed-Dating lernen die Jugendlichen die Mentorinnen und Mentoren kennen. So finden beide Seiten heraus, ob die Chemie stimmt und eine gute Zusammenarbeit möglich ist.
Gemeinsam zum Praktikumsplatz
Ist das passende Tandem gefunden, geht es an die konkrete Vorbereitung. Was interessiert den Jugendlichen? Welche Berufe kommen infrage? Und wo gibt es einen geeigneten Praktikumsplatz?
Die Mentorinnen und Mentoren helfen dabei, Ideen zu entwickeln, Möglichkeiten zu recherchieren und Kontakte zu knüpfen. Sie unterstützen beim Erstellen des Lebenslaufs und des Bewerbungsschreibens, bereiten auf Telefonate vor und üben Vorstellungsgespräche.
Dabei geht es um mehr als einen Praktikumsplatz: Die Jugendlichen sollen lernen, ihre Interessen zu erkennen, eigene Entscheidungen zu treffen und ihre nächsten Schritte selbstbewusst anzugehen. Die Mentorinnen und Mentoren geben ihnen dafür Orientierung, praktische Unterstützung und den nötigen Rückenwind.
